Workshop: sehen und gesehen werden! und "Globo Caritas"

Manche Situationen muss man selbst erlebt haben, um sie richtig einschätzen zu können. Bei einer abendlichen Busfahrt wurden die SchülerInnen und Eltern eingeladen, gefährliche Situationen in der Dunkelheit bewusst zu erleben und daraus zu lernen. Dabei wurde eindrucksvoll demonstriert, dass ein Autofahrer einen dunkel gekleideten Fußgänger oftmals erst aus etwa 30 Metern Entfernung wahrnehmen kann – häufig zu spät, um rechtzeitig zu reagieren. Ganz anders verhält es sich bei Personen, die mit Reflektoren ausgestattet sind: Diese sind bereits aus einer Distanz von rund 150 Metern sichtbar. Im Workshop „Sehen und gesehen werden – Mach dich sichtbar“ wurde dieser Effekt noch einmal vertieft. Die SchülerInnen setzten sich aktiv damit auseinander, wie wichtig Sichtbarkeit im Straßenverkehr ist und welche einfachen Maßnahmen – wie helle Kleidung, reflektierende Elemente oder Lichtquellen – die eigene Sicherheit deutlich erhöhen können. Im Rahmen des Workshops „Globo Caritas“ setzten sich die Kinder mit der Frage auseinander, wie das Zusammenleben der Menschen weltweit funktioniert. In einem interaktiven Spiel wurden komplexe globale Zusammenhänge – wie weltweite Probleme und mögliche Lösungsansätze – auf die überschaubare Größe eines Dorfes mit 100 Menschen heruntergebrochen. Dadurch konnten die Kinder anschaulich erfahren, wie unterschiedlich Lebensrealitäten auf der Welt sind und gleichzeitig erkennen, wie eng wir miteinander verbunden sind. Beide Veranstaltungen boten vielfältige Einblicke, regten zum Nachdenken an und sorgten für viele eindrucksvolle Aha-Effekte. Ein herzlicher Dank gilt allen, die diese wertvollen Erfahrungen möglich gemacht haben.